Parksensoren mit IoT-Funktechnologie

Swiss IoT-Funktechnologie 16 9 Park

Jetzt spricht die Strasse.
In der elementaren Definition einer Parkplatzbewirtschaftung gibt es zwei Teilnehmer: Der Parker und der Aufpasser. Der Parker hat die Aufgabe, für seinen Parkplatz eine Gebühr zu bezahlen. Der Aufpasser seinerseits kontrolliert den Parker. Macht der Parker einen Fehler, erhält er vom Aufpasser eine Busse. Ist der Aufpasser nicht schnell genug, hat der Parker nochmal Glück gehabt.

Bei den Parkplätzen der blauen Zone liegt genau hier das Potential. Heute nimmt sich jeder Parker die Zeit, auf einer blauen Karte die Ankunftszeit einzustellen und diese hinter die Windschutzscheibe zu legen. Der Aufpasser macht seine Runde, meistens zu Fuss, und kontrolliert peinlich genau jede Parkscheibe hinter jeder Fensterscheibe. Hätte jeder dieser Parkplätze einen IoT-Sensor, so hätte der Aufpasser wohl ein Fahrrad. Damit fährt er dann nur noch zu denjenigen Parkfeldern, die länger als erlaubt besetzt sind. Zu Ende gedacht hat dieses Fahrrad einen GPS-Sensor und der Aufpasser erhält die optimale Route direkt auf sein Smartphone. Werden die Sensorkosten mit der Effizienzsteigerung der Aufpasser verglichen, so hat das Modell interessantes Potential. Die Produktion der blauen Karten wird übrigens auch gleich überflüssig, weil der Sensor selbst für den Parker das Erfassen der Ankunftszeit übernimmt.

Verständlicherweise wollen die Parker diese Welt eigentlich nicht, weil die Aufpasser damit besser werden. Glücklicherweise gibt es aber nicht nur blaue Parkfelder, sondern auch Parkautomaten für nummerierte Parkfelder. Bei diesem Modell liegen die Chancen eindeutig beim Parker. Am Automaten erfasst der Parker heute die Parkplatznummer und bezahlt in bar mit einer Münze. Der Aufpasser kontrolliert in erster Linie nicht den Wagen, sondern den Automaten, indem er bezahlte und besetzte Parkfelder abgleicht. Wahrscheinlich gewinnen in diesem Spiel die Aupfasser öfter mal deshalb, weil die Parker schlicht und einfach keine Münzen mehr bei sich tragen und entsprechend ohne Bezahlung zum nächsten Termin eilen. Hätte jeder dieser Parkplätze einen IoT-Sensor, so hätte der Parker ein Problem weniger. Er parkt und gibt die Nummer des Parkfelds in seinem Smartphone ein. Ab dann läuft der Zähler für das gebuchte Parkfeld. Die Bezahlung ist im Hintergrund mittels Kreditkarte bereits erledigt. Die Behörden sparen übrigens den Automaten und eigentlich auch den Aufpasser und den Münztransporter.

Auch folgende Modelle sind denkbar und ihre Vorteile liegen auf der Hand.

  • Weil es die Möglichkeit nicht gibt, im Parkverbot eine Parkgebühr zu bezahlen, können IoT-Parksensoren Orte überwachen, an denen nicht geparkt werden darf.
  • Ganze Parkareale können auf ihre Effizienz analysiert und gegebenenfalls besser genutzt werden.
  • Wir von Avectris setzen IoT-Sensoren bei der Verwaltung und Überwachung unserer Kundenparkplätze ein.
  • Gerne sprechen wir mit Ihnen über mögliche Anwendungen in Ihrem Umfeld. 

Swiss IoT-Funktechnologie Parking 1

Ob nun zuerst die Strasse oder der Wagen zum IoT-Device wird, spielt in dieser Betrachtung keine wesentliche Rolle. Grundsätzlich aber gibt es jetzt mit Long Range Wide Area Network eine Übertragung, welche die Parkplatzverwaltung früher oder später verändern könnte. 

Bei Fragen oder Interesse stehen wir gerne zur Verfügung.

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